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06.10.2017, 13:30 - 17:30 Uhr
Rechtspopulistische Erscheinungsformen stellen alle Bereiche einer demokratischen Gesellschaft vor große Herausforderungen. Besonders unter Druck geraten Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Geflüchteten, sowie zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus. Viele Menschen aus diesen Bereichen sind regelmäßig Anfeindungen ausgesetzt, teilweise sogar im privaten Raum.

Dies gilt für die haupt- und ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten sowie für das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus. Auf der Vernetzungskonferenz rückt eben jene Problemlage in den Fokus. Hierbei geht es nicht allein um ein ‚Abarbeiten‘ diverser Erscheinungsformen von Rechtspopulismus, sondern auch um die Verständigung auf demokratische Werte und Menschenrechte. Je stärker rechtspopulistische Akteure werden, umso stärker müssen diese Werte dem entgegengestellt werden. Neben der stetigen Aufklärung über Rechtsextremismus und –populismus geht es darum, wie zivilgesellschaftliche Akteur_innen in diesem Themen- und Arbeitsfeld Handlungssicherheit erlangen können und wie ihr Engagement in einer Art und Weise sichtbar werden kann, die ihrer großen gesellschaftlichen Bedeutung entspricht.

Eingeladen sind besonders Akteur_innen und Organisationen in der Arbeit mit Geflüchteten, Mitarbeitende in Jugend- und Wohlfahrtsverbänden sowie Mitglieder von Bündnissen und Runden Tischen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Wir wollen dabei die verschiedenen Akteur_innen ins Gespräch zu bringen und eine Plattform zu einer besseren Vernetzung bieten.

Veranstalter: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg, Institut für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche von Westfalen und Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus.

Anmeldung: Gudrun Kirchhoff gudrun.kirchhoff@afj-ekw.de

Anmeldeschluss: 25.09.2017

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.