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Sackgassenschild an einer Strasse
Der rechtsextremistischen Szene den Rücken zu kehren ist mit Schwierigkeiten verbunden und stellt für die betroffenen Personen oft einen entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben dar. Die Motivation von Ausstiegswilligen, die Szene zu verlassen ist dabei sehr unterschiedlich. Die Probleme und Hindernisse beim Ausstieg sind jedoch ähnlich. Den Weg aus dieser Sackgasse heraus, den Ausstieg zu wagen, bedeutet zumeist, den Kontakt zu vormaligen "Freunden" abzubrechen oder die gewohnte Wohnumgebung zu verlassen. Damit verbunden sind Bedrohungen aus der Szene oder die Suche nach einem neuen Arbeits- und Wohnumfeld.

Die Programme unterstützen mit verlässlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bei der Neuorientierung. Sie helfen bei der Gestaltung eines neuen Alltags, zu der auch praktische Hilfen zur Berufsorientierung und Gespräche im sozialen Umfeld gehören können. In Nordrhein-Westfalen gibt es verschiedene Anlaufstellen, an die sich Personen wenden können, die aus der rechtsextremistischen Szene aussteigen wollen.

Hier wird beim Ausstieg geholfen

Mit dem Aussteigerprogramm NRW gibt es beim Innenministerium einen staatlichen Beratungs- und Unterstützungsansatz für Ausstiegswillige. Das Land NRW unterstützt daneben seit 2013 das zivilgesellschaftliche Aussteigerprojekt NinA NRW, das seit 2015 auch über das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" gefördert wird. Erfahren Sie unter den untenstehenden Links mehr zu den beiden Beratungsangeboten:

Das Aussteigerprogramm des Ministeriums für Inneres und Kommunales

Das zivilgesellschaftliche Aussteigerprogramm "NinA NRW"