Aktueller Inhalt:

NinA NRW begleitet junge Menschen beim Ausstieg aus der rechten Szene mit einem individuellen, anonymen und vielschichtigen ambulanten Beratungsangebot, welches den jeweiligen Problemlagen sowie dem notwendigen Sicherheitsaspekt Rechnung trägt. Hinzu kommt die Arbeit mit Angehörigen, Kooperationspartnerinnen und -partnern und Bezugssystemen, die einen wichtigen Bestandteil in der Projektarbeit darstellt.

Im Rahmen einer langfristigen ambulanten Begleitung werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei unterstützt, sich von ihrem alten Umfeld zu lösen und neue Perspektiven zu erarbeiten. Dabei wird, um zukünftig rechtsextremen Tendenzen entgegen zu wirken, bei der Neuorientierung im sozialen sowie im beruflichen Leben explizit auch die Aufarbeitung der "rechten Ideologie" forciert. Die Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, u. a. durch Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit sind weitere wichtige Schwerpunkte der Arbeit.

Der Projektträger RE/init e.V. entwickelt seit 1997 Modellprojekte für Menschen in besonderen Lebenslagen. Ab dem 1. Mai 2009 führte RE/init für 4 Jahre im Rahmen des XENOS-Sonderprogramms "Ausstieg zum Einstieg" das Modellprojekt "NinA" für Ausstiegswillige aus der rechten Szene durch. Seit Juni 2013 ist das Projekt als "NinA NRW" nun landesweit tätig und wird sowohl durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen als auch durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert. RE/init e.V. ist Mitglied im DPWV, anerkannter Träger der Jugendhilfe, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001: 2015 und AZAV.

 

Kontakt

NinA NRW
RE/init e.V.
Gerd Specht

Tel.: 0176 - 93 11 97 65
nina.nrw@reinit.de
http://www.nina-nrw.de