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Drei Stolpersteine im Boden eingelassen

Erinnern und Gedenken in NRW

Kann man aus der Geschichte lernen? Es sollte so sein und ist dennoch nicht selbstverständlich.

Es ist ein Merkmal rechtsextremer Einstellungen, ein revisionistisches Geschichtsbild zu haben. Menschen mit einem solchen Geschichtsbild verklären den Nationalsozialismus, sprechen von „Errungenschaften“ dieser Zeit und orientieren sich in ihrer politischen Ausrichtung an einem Führerprinzip. Vergessen sind in diesem verklärenden Erinnerungskonstrukt der Holocaust und weitere Völkermorde, Vertreibungen in ganz Europa und das damit verbundene Leid.

Erinnern und Gedenken sind wichtig, um die Geschichte für folgende Generationen greifbar präsentieren und erleben zu können. Gedenken hält die Geschichte von Menschen, ihr Engagement und ihr Leid, wach. Erinnern kann eine Mahnung im Sinne eines „Nie wieder“ sein, sollte aber auch darüber hinausgehen. Aus dem Erinnern gilt es, Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen, anhand vergangener Erfahrung einschätzen zu lernen, welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen rechtsextreme und rassistische Einstellungen und Handlungen begünstigen.


Weitere Informationen zur Erinnerungskultur und zu Gedenkstätten:

Das Projekt "Wege gegen das Vergessen" der Volkshochschule Aachen

Die "Stiftung Erinnern Ermöglichen"

Förderung von Einrichtungen der Erinnerungskultur und Gedenkstätten durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW

Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln bietet unter anderm den Workshop im Geschichtslabor zum Thema Rechtsextremismus an. Nähere Informationen finden Sie hier