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Die Wege gegen das Vergessen - durch das Aachen der Nazizeit sind als dezentraler NS-Gedenk- und Lernort der Stadt Aachen konzipiert. Leitgedanke des Projektes ist das Gedenken an Menschen, die durch die Nazidiktatur verfolgt oder ermordet wurden aus politischen, rassistischen, weltanschaulichen, religiösen und anderen Gründen. Durch das Projekt wurden zahlreiche Bildungsangebote entwickelt, die für Schulklassen und andere spezifische Gruppen ausgerichtet sind. Das Angebot umfasst Stadtführungen, Workshops und vieles mehr.

Die Wege gegen das Vergessen werden von der Volkshochschule Aachen getragen. Sie sind 1997 gestartet. Damals hatten sich Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger mit der Frage beschäftigt, welche Orte in Aachen für diese Erinnerung an das Geschehen in der Nazizeit stehen könnten. So entstand eine Liste mit ca. 40 authentischen Gedenkorten, an denen Gedenktafeln aufgestellt wurden bzw. werden.

Die Wege gegen das Vergessen sind mittlerweile als Kompetenzzentrum in der Region anerkannt und geschätzt, wenn es um die Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus in Aachen und mit dem aktuellen Rechtsextremismus geht. Seit 2008 sind sie kooptiertes Mitglied im „Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW“.

Kontakt

Volkshochschule Aachen
Peterstraße 21-25
52062 Aachen

Winfried Casteel
Tel.: 0241 - 4 79 21 21
vhs.wege@mail.aachen.de
www.wgdv.de