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Seit 1987 wird an der Fachhochschule Düsseldorf zu Fragen des Rechtsextremismus, Rassismus und Nationalismus geforscht. Treibende Kraft bei der Gründung der zunächst als »Arbeitsstelle Neonazismus« firmierenden Einrichtung war Professorin Christiane Rajewsky, die mit ihrer Beharrlichkeit und ihrem Engagement 1994 auch deren Anerkennung als »Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus« durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Wissenschaft und Forschung erreichte.

Seit der Übernahme der Leitung der Einrichtung durch Prof. Dr. Fabian Virchow im März 2010 orientiert sich deren Arbeit daran, auf der Basis kritischer wissenschaftlicher Analysen zur extremen Rechten sowie zu Erscheinungsformen und Theorien der Ungleichheit/Ungleichwertigkeit das Engagement für nachhaltige demokratische und zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken.

Neben Grundlagen- und anwendungsbezogener Forschung – etwa zur Wirkung von Verboten gegen extrem rechte Parteien und Vereinigungen – ist daher ein wichtiges Arbeitsfeld die Qualifizierung und beratende Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure sowie von in der Sozialarbeit und Pädagogik tätigen Personen, die sich – etwa in ihrem beruflichen und sozialen Umfeld – mit Alltagsrassismus oder Aktivitäten der organisierten extremen Rechten konfrontiert sehen. Entsprechende Angebote werden auch in der Lehre gemacht.

Der Forschungsschwerpunkt ist national und international vernetzt, führt jährlich mehrere Tagungen durch und gibt die »Edition Rechtsextremismus« (Springer/VS) heraus. Mit der Ausschreibung des FORENA-Nachwuchspreises (erstmals 2011; erneut 2013) werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich mit dem Gegenstandsbereich der Einrichtung befassen.

Mit dem bevorstehenden Umzug der Fachhochschule Düsseldorf an einen neuen Standort in Düsseldorf-Derendorf im Jahre 2015 hat der Forschungsschwerpunkt insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, seinen Ursachen und dem Nachleben, intensiviert.

Über die Arbeit des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/Neonazismus informieren die Internetseite www.forena.de sowie das 3 - 4 Mal jährlich erscheinende FORENA-FORUM, das bei Interesse gerne in elektronischer Form zugesandt wird. Wenn Sie die Arbeit des Forschungsschwerpunktes unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an den Leiter der Einrichtung.

Eine kurze Übersicht über das Angebot an Publikationen des Forschungsschwerpunktes erhalten Sie auch auf dieser Webseite. Klicken Sie dazu auf diesen Link.

Kontakt
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der Fachhochschule Düsseldorf
Prof. Dr. Fabian Virchow
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf

Tel.: 0211 - 811 4625
forena@fh-duesseldorf.de
www.forena.de