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Wissenschaft und Forschung

In der wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus sowie mit demokratie- und menschenfeindlichen Einstellungen gibt es Schnittpunkte zu verschiedenen Disziplinen der universitären Forschung. So lassen sich diese Fragestellungen unter soziologischer, politologischer, psychologischer, historischer, juristischer, kulturwissenschaftlicher, sprachwissenschaftlicher, medienwissenschaftlicher oder pädagogischer Perspektive betrachten. Beobachtet man beispielsweise die Erfolgsaussichten von Parteien der extremen Rechten bei Wahlen anhand derer Kampagnenfähigkeit, so bewegt man sich oftmals im Bereich der politikwissenschaftlichen Parteienforschung. Interessiert man sich eher für die zugrundeliegenden Einstellungen der Bevölkerung, so liegt ein soziologisches Erkenntnisinteresse vor. Doch häufig überschneiden sich diese Disziplinen. Daher ist eine interdisziplinäre Forschung notwendig.

In Nordrhein-Westfalen wird zu diesen  Forschungsfeldern in Instituten und Einrichtungen gearbeitet, die an Universitäten und Fachhochschulen  angesiedelt sind. Daneben entwickeln private und öffentliche Einrichtungen anwendungsbezogene Konzepte zur Unterstützung von Akteurinnen und Akteuren im Themenfeld.

Unter den untenstehenden Links finden Sie eine Auswahl an Instituten, Universitäten und Dokumentationszentren.

Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der FH Düsseldorf (FORENA)

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Duisburger Institut für Sprach und Sozialforschung (DISS)